
Ehren-und Hauptamtliche aller elf Kirchengemeinden haben intensiv gearbeitet und Weichen für die Kirche der Zukunft gestellt.
Landshut/Ergolding – pm (29.04.2026) Rund 50 Delegierte aus dem gesamten Evangelischen Dekanatsbezirk Landshut haben sich in Ergolding zur Dekanatssynode getroffen, dem kirchlichen „Parlament“ auf regionaler Ebene. Ehren- und Hauptamtliche aus allen elf Kirchengemeinden und aus den unterschiedlichen Arbeitsbereichen arbeiteten einen Tag lang daran, wie Kirche in Zukunft in der Region erkennbar und wirksam bleiben kann.
Wichtiger inhaltlicher Schwerpunkt war der Bericht der Dekanin, indem sie die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsaufgaben im Dekanatsbezirk benannte: Gebäude, Personal, das Miteinander der Gemeinden und die diakonische Verantwortung.
„Wir stehen vor großen Veränderungen, aber wir haben an diesem Tag gespürt: Wir gehen sie nicht allein an, sondern als starke Gemeinschaft im Dekanat“, betonte Dekanin Dr. Nina Lubomeriski. Unter der Überschrift „Am Auftrag der Kirche arbeiten – Kirche der Zukunft im Dekanatsbezirk Landshut“ widmete sich die Synode anschließend ihrem theologischen und praktischen Kernthema. In mehreren Kleingruppen mit verschiedenen Schwerpunkten – unter anderem Jugend, Schule sowie Kinder und Familien – suchten die Teilnehmenden nach Antworten auf die Frage, wie der biblische Auftrag der Kirche heute vor Ort gelebt werden kann.
„Mir hat gefallen, dass wir nicht nur über Strukturen gesprochen haben, sondern über die Menschen, für die wir Kirche sind“, sagte ein ehrenamtlicher Kirchenvorsteher am Ende des Tages. Er nehme viele Anregungen mit in seine Kirchengemeinde und sehe die Synode „als Startschuss, unseren Auftrag vor Ort noch klarer zu bestimmen“.

