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Pogromnacht vom 9. November 1938: Nie wieder ist jetzt!

Berlin - pm (09.11.2023) Das Erinnern an die Pogromnacht am 9. November 1938 wird in diesem Jahr überschattet vom größten Massaker an Jüdinnen und Juden seit der Shoa - dem brutalen Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel, dem 1.400 Menschen zum Opfer fielen, darunter kleinste Kinder. Über 240 Menschen wurden als Geiseln verschleppt - ihre Zukunft ist ungewiss.

Damit wurde das Land, das nach der Shoa eine sichere Heimstätte für Jüdinnen und Juden sein sollte, in dem sie nie wieder Opfer werden sollten, von einer existentiellen Bedrohung heimgesucht.

Heute ist Antisemitismus in Deutschland wieder allgegenwärtig: Gewaltsame Übergriffe auf Jüdinnen und Juden haben zugenommen, sie vermeiden es die Symbole ihres Glaubens in der Öffentlichkeit zu zeigen. Eltern haben Angst, ihre Kinder in die jüdische Schule zu bringen. Dass jüdisches Leben in Deutschland versteckt wird, aus Angst vor Schmähungen und Gewalt ist unerträglich. Die Sicherheit von Jüdinnen und Juden in Deutschland darf nie wieder in Frage gestellt werden. Umso wichtiger ist eine wachsame, lebendige Erinnerungskultur. Mit den Novemberpogromen vom 9. November 1938 erreichte die Verfolgung, Entrechtung und Beraubung von Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus einen neuen Höhepunkt und leitete den industriellen Massenmord an Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland und in Europa ein. Die Erinnerung daran bleibt eine Mahnung: Erinnern heißt für uns aktiv gegen das Vergessen kämpfen.

Erhard Grundl MdB, Sprecher für Kulturpolitik und Medien: Antisemitismus heute auf unseren Straßen ist inakzeptabel. Es ist wichtig, dass Deutschland konsequent Maßnahmen ergreift gegen Antisemitismus in allen Erscheinungsformen und gegen Gewalt gegenüber Jüdinnen und Juden und jüdischen Einrichtungen. Wer so gegen einen Teil unserer Gesellschaft vorgeht, stellt das Wesen der freiheitlichen Demokratie, und Frieden und Toleranz in unserer pluralen Gesellschaft insgesamt in Frage. Wenn wir heute an die Pogromnacht von 1938 erinnern dann auch, weil die Gewalt dieser Nacht der Auftakt war zu dem beispiellosen Menschheitsverbrechen der Shoa. Das Erinnern ist Mahnung und Verpflichtung: Denn nie wieder ist jetzt.

Marlene Schönberger, MdB in ihrer Fraktion zuständig für den Kampf gegen Antisemitismus und die Förderung jüdischen Lebens: "Die aktuelle Bedrohungslage für Jüdinnen und Juden zeigt das Versagen vergangener Jahrzehnte. Antisemitismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und doch wird er immer noch zum Spielball politischer Grabenkämpfe gemacht. Es gilt entschieden und in aller Konsequenz dem Antisemitismus in jeder Form entgegenzutreten, egal ob er von links, rechts, aus islamistischen Kreisen oder aus der sogenannten Mitte der Gesellschaft kommt. Dafür brauchen wir Monitoring, Prävention, Intervention, Beratung und Sanktion."

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