
Von links Annette Kiermaier (3. Bürgermeisterin in Ergolding), FU-Kreisvorsitzende Monika Voland-Kleemann; Ludwig Götz (Referent), Monika Maier (1. Bürgermeiterin von Bodenkirchen)
Landshut - pm (07.10.20199 Zu diesem Thema referierte vor kurzem der Wirtschaftsförderer des Landkreises Landshut, Ludwig Götz vor den Damen der FrauenUnion Landshut Stadt. Wie aktuell das Thema ist, zeigt auch, dass Gäste aus der Mittelstandsunion und aus dem Landkreis Landshut anwesend waren.
Monika Voland-Kleemann, die Kreisvorsitzende der FrauenUnion Landshut Stadt konnte nicht nur die Bürgermeisterin von Bodenkirchen und Bezirksrätin Monika Maier und die 3. Bürgermeisterin von Ergolding Annette Kiermaier begrüßen, sondern auch Damen der FU aus dem Landkreis, sowie die Landratskandidatin der CSU Claudia Geilersdorfer aus Vilslbiburg..
Ludwig Götz zeigte eindrucksvoll auf, dass der Landkreis Landshut eine Boomregion ist. Der Landkreis Landshut profitiert dabei auch von seiner guten Lage und Anbindung, sowie von der allgemein sehr guten Entwicklung rund um die Landeshauptstadt München. Die Region ist dabei nach wie vor stark von der Automobilindustrie geprägt, allerdings spielen auch der Flughafen München und die Firmen im direkten Umfeld mittlerweile eine sehr große Rolle als Arbeitgeber in der Region. Das Bruttoinlandsprodukt des Landkreises beträgt 5,27 Milliarden. €uro Eine beeindruckende Zahl. Dies ist ein Plus von 48% im Zeitraum von 2006 bis 2016
Die Zahl der Einwohner wächst stetig. Bürger aus München, Freising und Erding zieht es nach Landshut. Der Zuzug beläuft sich auf rund 1500 Einwohner in einem Jahr was ca. 10 % Zuwachs in einem Zehn-Jahres-Vergleich entspricht. Zudem ist auch ein ungebrochener Zuzug aus dem Ausland, insbesondere Süd-Ost-Europa, erkennbar.
Im Landkreis Landshut existieren gesamt ca.6900 Unternehmer, wobei rund 6000 weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigen. Eine Tatsache die für die Region durchaus positiv zu werten ist, stellt sich doch damit auch ein breiter Branchenmix ein. Im Landkreis Landshut finden sich rund 50.000 Arbeitsplätze, das ist ein Plus von fast 1.800 Stellen im Vergleich zu 2018. Nach wie vor pendeln aber sehr viele Menschen zu Ihren Arbeitsstätten, die größten Pendlerverflechtungen bestehen zwischen dem Landkreis und der Stadt Landshut mit rund 21.000 Pendlerbewegungen, gefolgt von den Zielen Erding, Freising, München und Dingolfing.
Als potentielle Wachstumshemmer für die Region sind bereits erste Anzeichen im Bereich der Fachkräfte zu erkennen. Hier kann sich auch die Region Landshut nicht dem allgemeinen Trend entziehen. Folgt man dem IHK Fachkräftemonitor so fehlen bereits heute rund 16.000 qualifizierte Mitarbeiter in Niederbayern, ein Trend der sich in den kommenden Jahren noch zu verstärken scheint.
Als weiteres Problemfeld ist die Flächenentwicklung in der Region zu erkennen. Dank der guten Wirtschaftslage und dem ungebrochenen Zuzug ist die Nachfrage nach Wohn-und Gewerbeflächen ungebrochen. Da das Angebot nicht unbegrenzt ausdehnbar ist zeigt sich dies auch an steigenden Preisen. Insbesondere für die Kommunen stellt sich die Frage wie man am besten mit dieser Drucksituation umgeht und welche Lösungsmöglichkeiten bestehen.
Die sich anschließende Diskussion drehte sich dann auch hauptsächlich um das Thema Bauland, Verdichtung und um Möglichkeiten, Flächenverbrauch einzudämmen
M.VK
Von links Annette Kiermaier, FU-Kreisvorsitzende Monika Voland-Kleemann; Referent Ludwig Götz; Bürgermeisterin von
Bodenkirchen Monika Maier;

