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Die ÖDP zum Wirbel um die CDU-Wahlplakate

beckeragnes ödp lopfBayern pm (08.07.2021) - „Der bayerische ÖDP-Chef würde sich gerne auf Wahlplakaten in Polizeiuniform zeigen, darf aber nicht. Er ist nämlich ein echter Polizist“. - Agnes Becker (Foto), stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende, würde sich nur mit echten Polizisten fotografieren lassen. Die bayerische ÖDP fordert die Unionsparteien auf, „lieber den direkten Kontakt mit Krankenschwestern und Polizisten aufzunehmen anstatt Mitarbeiterinnen der Parteizentrale für Wahlkampffotos zu verkleiden.

Das Vortäuschen von Fürsorge und Anerkennung für diese Berufsgruppen ist höchst ärgerlich, spiegelt allerdings die reale Unionspolitik auf diesen Politikfeldern wieder“, findet die stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende Agnes Becker.

In „schlechtester Erinnerung“ sei die Sparpolitik bei der Polizei. Und auch im Gesundheitssektor seien notwendige Verbesserungen in der Warteschleife. „Dass das von der Union geführte Bundesgesundheitsministerium das neue Personalregelwerk PPR 2.0, welches von der Krankenhausgesellschaft (also den Arbeitgebern), dem Deutschen Pflegerat und verdi ausgehandelt wurde, derzeit blockiert, ist völlig unverständlich. Die Krankenhäuser brauchen mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und eine bedarfsgerechte Finanzierung“, fordert Becker.

„Wir haben da durch direkten Kontakt zu Beschäftigten dieser Berufsgruppen das Ohr wohl näher an den Betroffenen“, erklärt die stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende: „Der bayerische ÖDP-Chef würde sich gerne auf Wahlplakaten in Polizeiuniform zeigen, darf aber nicht. Er ist nämlich ein echter Polizist“.

Ü b e r  u n s  d i e  Ö D P
Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ist eine ökologisch-soziale Partei der politischen Mitte mit bundesweit mehr als 8.000 Mitgliedern. Sie hat rund 530 kommunalpolitische Mandatsträger und ist seit 2014 auch im Europaparlament vertreten, aktuell mit der Juristin Manuela Ripa aus Saarbrücken. Kernkompetenzen der ÖDP sind Klimaschutz, Artenschutz, Familienpolitik, Gemeinwohl-Ökonomie und Abkehr vom Wachstumswahn. Als erste Partei in Deutschland verzichtet die ÖDP bereits seit ihrer Gründung 1982 vollständig auf Konzernspenden. Damit will die ÖDP jedwedem Lobbyismus, der Korruption und Beeinflussung vorbeugen; denn nur so kann sie für unabhängige mutige Politikkonzepte einstehen. Die bislang größten Erfolge der ÖDP waren ihre Volksbegehren. Mit „Rettet die Bienen“ und der Einführung des Nichtraucherschutzes konnte sie wichtige Anliegen für den Schutz von Umwelt und Gesundheit durchsetzen.

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