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Projekt A.ckerwert: Fair verpachten – nachhaltig bewirtschaften

Projekt Ackerwert

MdL Rosi Steinberger (r.) und MdB Toni Hofreiter (l.) und Johannes Hunger im Gespräch mit Lioba Degenfelder vom Projekt A.ckerwert.

Landshut - pm (18.09.2023) Wie kann Landwirtschaft nachhaltiger werden? Diese Frage bewegt Lioba Degenfelder, Initiatorin des Projekts A.ckerwert. Für die Umweltingenieurin Degenfelder sind die Flächeneigentümer ein Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit. Wie das Projekt arbeitet, erklärte Degenfelder dem Bundestagsabgeordneten Dr. Toni Hofreiter anlässlich seines Besuches in der Region Landshut. Begleitet wurde Hofreiter von der Landtagsabgeordneten Rosi Steinberger und dem Landtagskandidaten der Grünen, Johannes Hunger.

Aktuell findet eine immer größere Entfremdung zwischen den flächenbewirtschaftenden Landwirt*innen und den Flächeneigentümer*innen statt, erläutert Degenfelder. So würden viele Menschen durch eine Erbschaft in den Besitz von Flächen kommen, die keinerlei Bezug mehr zur Landwirtschaft haben, sich aber eine nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Flächen wünschen. Auch gebe es ältere Menschen, die selbst aus der Landwirtschaft kämen, ihre Flächen mittlerweile verpachteten und unzufrieden seien damit, wie ihre Flächen jetzt bewirtschaftet werden.

Hier setzt A.ckerwert an. Das Projekt begleitet und moderiert den Dialog zwischen Flächeneigentümer*innen und Landwirt*innen. Dabei wird eine nachhaltigere Bewirtschaftung vorangetrieben und die wachsende Entfremdung zwischen Eigentümer*innen und Pächter*innen überwunden. Gemeinsam wird eine für beide Seiten tragbare Lösung gesucht. Oft liege diese beispielsweise bei Maßnahmen für mehr Artenvielfalt oder Vertragsnaturschutz, bei einer Veränderung der Fruchtfolge, um Pestizide zu vermeiden oder auch in der Biolandwirtschaft – dann allerdings meist verbunden mit einem Pächterwechsel. Durch faire Pachtpreise gewinnen die Landwirt*innen finanzielle Spielräume, um neue Wege der Bewirtschaftung zu gehen.

A.ckerwert schafft eine Win-Win-Situation für beide: Flächeneigentümer*innen können mitbestimmen, wie mit ihrem Boden umgegangen wird und die Landwirt*innen erhalten Acker- oder Grünflächen zu erschwinglichen Pachtpreisen. Dem Strukturwandel in der Landwirtschaft hin zu immer größeren, intensiv wirtschaftenden Betrieben wird damit Einhalt geboten.

Der Erfolg des Projekts lässt sich auch in Zahlen messen: Auf etwa 200 Flächen in den Landkreisen Landshut, Dingolfing Landau und Rottal-Inn konnte Degenfelder erfolgreich zwischen Eigentümer*innen und Pächter*innen vermitteln. Angesiedelt ist das Projekt beim Amt für ländliche Entwicklung. In der aktuellen Projektphase bis 2024 läuft eine Kooperation mit mehreren Landschaftspflegeverbänden. Wie es danach weitergeht, ist momentan noch ungeklärt.

Dass es weitergehen sollte, darin sind sich alle Anwesenden einig. „A.ckerwert ist ein Erfolgsprojekt, das seinesgleichen sucht. Es sollte unbedingt weitergeführt und auf ganz Bayern – oder besser: Deutschland - ausgedehnt werden“, bekräftigt Rosi Steinberger.

„Miteinander statt gegeneinander ist die Devise. A.ckerwert sorgt nicht nur für eine nachhaltigere Nutzung des so wertvollen Grün- und Ackerlandes, sondern baut auch die Entfremdung zwischen Landwirtschaft und Flächeneigentümer*innen ab. Besser geht es nicht!“, ergänzt Johannes Hunger.

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