Pfeffenhausen - pm (17.02.2026) Mit dem Wahlauftakt im Gasthaus "Zur Sonne" ist die SPD Pfeffenhausen in den Kommunalwahlkampf gestartet. Ortsvorsitzender und Gemeinderat Thomas Niederreiter begrüßte die zahlreichen Gäste - unter ihnen auch Altbürgermeister Arno Wolf und stellte das Wahlprogramm der SPD vor. Dabei machte er deutlich: Pfeffenhausen soll auch künftig ein Ort bleiben, in dem Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit und gute Lebensbedingungen für alle Generationen im Mittelpunkt stehen.
Inhaltlich setzt die SPD auf die Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders, die Förderung von Familien, bezahlbaren Wohnraum sowie die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts, der durch das Wasserstoff-Technologie-Anwender-Zentrum für den gesamten nördlichen Landkreis ein Motor der Wirtschaftsförderung werden kann. Auch die Belebung des Ortskerns, sichere Mobilität und eine verlässliche medizinische Versorgung spielen zentrale Rollen und wurden auch in den letzten sechs Jahren im Gemeinderat bearbeitet. Für die SPD kandidieren am 8. März Thomas Niederreiter, Brigitte Amrhein, Kevin Dusl, Naomi Albiez, Andreas Brandstetter, Simon Neumann, Felix Müller, Werner Zinner, Matthias Ernst, Christian Löffler, Karsten Neumann und Ruth Müller.
Auch die Kreistagskandidatin aus Furth, Birgit Wegener stellte sich vor und legte als langjährige Lehrerin ihren Fokus auf die Herausforderungen der Bildungspolitik.
Im Anschluss sprach Landratskandidatin Ruth Müller über zentrale Herausforderungen der kommenden Jahre auf Landkreisebene. Ein Schwerpunkt lag auf der Krankenhauspolitik. Sie betonte, wie wichtig eine flächendeckende, qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sei - gerade im ländlichen Raum. Mit der Fusion müsse man dafür sorgen, neue Fachrichtungen anzusiedeln, damit Patientinnen und Patienten profitieren und die Beschäftigten auch weiterhin gute Arbeitsplätze haben.
Ein weiterer Fokus ihrer Rede lag auf der Wirtschaftspolitik. Angesichts des tiefgreifenden Wandels - insbesondere in der Industrie und bei Zulieferbetrieben - brauche es eine aktive Standortpolitik, enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und gezielte Investitionen in Zukunftstechnologien. Ziel sei es, Arbeitsplätze zu sichern und neue Wertschöpfung in der Region zu schaffen und dabei auch auf die Kompetenz der Hochschule Landshut zurückzugreifen.
Die nächste Veranstaltung der SPD Pfeffenhausen findet am Sonntag bei einem Weißwurstfrühstück um 11 Uhr in der Schlossgaststätte in Oberlauterbach statt.
Foto: Karin Hagendorn

