Landshut - pol (29.12.2023) Bereits am ersten Verkaufstag von Silvesterböllern und -raketen musste die Polizei Landshut mehrfach gegen Jugendliche einschreiten. Den Anfang machte gegen 17 Uhr ein 13-jähriger Landshuter. Er wurde durch eine Streife der Polizei beobachtet, wie er im Stadtpark eine Rakete zündete. Bei der Kontrolle wurden bei ihm diverse Böller und eine weitere Rakete aufgefunden.
Kurze Zeit später hörte eine Streife der Landshuter Polizei erneut im Stadtpark Spreng- und Böllergeräusche. Schnell konnte auch hier der Verantwortliche, ein 14-jähriger Landshuter, ausfindig gemacht werden. Auch bei ihm fand die Polizei weitere Böller.
Den Abschluss machte schließlich gegen 17:45 Uhr ein 13-Jähriger aus Landshut. Dieser wurde beobachtet, wie er im Bereich der Luitpoldstraße einen Böller zündete. Eine Durchsuchung brachte ebenfalls weitere Silvesterböller zum Vorschein.
Da die drei Jungs bereits am 28. Dezember die Silvesterartikel zündeten, wurden sie deren Eltern übergeben. Zudem wird die Stadt Landshut über die Sachverhalt informiert, welche schließlich über ein mögliches Bußgeld entscheidet.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein Abbrennen der Silvesterböller und -raketen nur am 31. Dezember sowie am 1. Januar erlaubt ist. Feuerwerkskörper der Kategorie F2 gehören außerdem nicht in die Hände von Kinder und Jugendlichen. Ein Überlassen dieser Silvesterraketen und -böller ist bußgeldbewehrt.

