
Bis in die Abendstunden leuchtete die Freiwillige Feuerwehr die Unglücksstelle aus, bis der abgesackte Autokran in einer sicheren Position stand. - Foto: WWF Landshut
Landshut - ffw (11.02.2026) Ein in Schieflage geratener Autokran hat am Mittwochmorgen auf einer Baustelle in Landshut-Achdorf für einen anfangs größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Da auf Grund der Lage und des Gewichtes des Autokranes nicht von einer schnellen Bergung ausgegangen werden konnte, wurde der Kran in seiner Position belassen und zusätzlich noch mit Paratech-Stützen aus dem Rüstwagen gesichert.
Durch die Fachfirma wurden zwei weitere schwere Autokräne zur Bergung geordert, die schließlich am frühen Nachmittag in Landshut eintrafen. Nach einer Rüst- und Aufbauzeit konnte mit Einbruch der Dunkelheit mit der Bergung begonnen werden. Dazu wurde die Einsatzstelle durch die Feuerwehr über eine Drehleiter und ein spezielles Lichtmastfahrzeug ausgeleuchtet. Gegen 19 Uhr konnte der verunglückte Kran durch die beiden Autokräne sowie Hebekissen und Unterbaumaterial wieder in eine sichere Position gebracht werden, und steht nach wie vor Ort auf der Baustelle.
Zum Abtransport müssen die beteiligten Firmen noch weitere Arbeiten am Kran durchführen. Aus diesem Grund bleibt die Schöplergasse weiterhin im Baustellenbereich mindestens bis in den morgigen Vormittag hinein gesperrt. Für Anwohner ist ein Einfahren bis zu den Sperren möglich. Die beiden Nachbaranwesen sind zwischenzeitlich wieder für die Bewohner freigegeben. Für die Feuerwehr endete der Einsatz schließlich gegen 19:30 Uhr.
Hinsichtlich der Unglücksursache laufen die Ermittlungen der Polizei. Nach Kenntnissen der Feuerwehr wurde eine Person leicht verletzt und ambulant vor Ort versorgt.
Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut mit den Löschzügen Stadt und Achdorf sowie den hauptamtlichen Kräften. Der Löschzug Hofberg und die Freiwillige Feuerwehr Niederkam konnten am Morgen schon nach kurzer Zeit wieder abrücken.

