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54 Millionen €uro für den grünen Wasserstoff-Meilenstein

Übergabe Förderbescheid WTAZ

v. l.: Staatsminister Hubert Aiwanger, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Prof. Dr. Aida Anetsberger, Vizepräsidentin Hochschule Landshut, Prof. Dr. Tim Rödiger, Projektkoordinator Hochschule Landshut - Foto: Bayerische Staatskanzlei

Landshut – pm (10.02.2026) Die Hochschule Landshut hat heute mit den Firmen HyTACC und HyTACC CRYO, der Technischen Hochschule (TH) Ingolstadt und der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg die Förderbescheide für die weltweit einzigartige Wasserstoff-Versorgungsinfrastruktur und die Testeinrichtungen des Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrums (WTAZ) aus den Händen des Bundesverkehrsministers Patrick Schnieder im Beisein des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und des bayerischen Staatsministers Hubert Aiwanger erhalten.

Damit startet die Umsetzungsphase für das WTAZ auf dem Gelände in Pfeffenhausen, auf dem bereits im Herbst 2024 der Elektrolyseur der HyPerformer Wasserstoffmodellregion HyBayern in den Probebetrieb gegangen ist.

Der Bund stellt im Rahmen der Förderung für das Nationale Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff (ITZ) 54 Millionen Euro Zuwendung bereit. Rund 32 Millionen Euro davon fließen in die wissenschaftliche Infrastruktur der beteiligten Hochschulen.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Deutschland nimmt bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie eine internationale Spitzenposition ein. Damit diese Schlüsseltechnologie ihren Weg aus der Forschung in die breite Anwendung findet, braucht es mutigen Unternehmergeist und leistungsfähige Innovationsräume. Genau das leistet das Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff in Pfeffenhausen in Bayern. Deshalb unterstützen wir den Aufbau des Zentrums mit einer Anschubfinanzierung von 54 Millionen Euro. Hier entsteht eine zentrale Innovationsplattform für Wasserstofftechnologien, die die Antriebswende im Verkehr entscheidend voranbringen und zugleich nachhaltige Wertschöpfung in Deutschland sichern wird.“

Der Freistaat Bayern hat weitere 30 Millionen Euro Zuwendung in Aussicht gestellt, von denen ein Teil bereits in den Grunderwerb und die Erschließung des Wasserstoffzentrums durch die Kommunalgesellschaft H2LA in Pfeffenhausen geflossen ist.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Das ist ein starkes Zeichen für die Mobilität der Zukunft. Das Projekt stärkt unsere Strategie zum Ausbau von Heimatenergien und zur Forschung an Zukunftstechnologien wie Wasserstoff. Bayern ist in Deutschland führend beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wir geben ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz und zur Transformation ab. Es ist ein starkes Signal für ganz Niederbayern, dass der Bund das unterstützt.“

Staatsminister Hubert Aiwanger: „Mit der Umsetzung des WTAZ wird ein weiterer Meilenstein zur Implementierung von Wasserstoff in der Mobilität erreicht. Durch die Anschubfinanzierung des Bundes sowie den Zuwendungen des Freistaats können am Standort in Pfeffenhausen sowohl die Grundinfrastruktur als auch die entsprechenden Test-, Prüf- und Zertifizierungseinrichtungen für Komponenten im Bereich Tank, Betankung und Antrieb errichtet werden. Davon profitieren besonders kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups und die Zulieferindustrie bei der Transformation hin zur Mobilität mit grünem Wasserstoff. Zudem steht ein starker Forschungsverbund bestehend aus den drei Hochschulen Ingolstadt, Regensburg und Landshut bereit, um die nötige wissenschaftliche Expertise der Industrie vor Ort anzubieten. Durch die zusätzliche Erzeugung von grünem Wasserstoff im benachbarten Elektrolyseur entsteht vor Ort ein zukunftsträchtiger Wasserstoff-Hub, in dem die Standards deutscher und europäischer Wasserstofftechnik gesetzt werden.“

Hochschule Landshut plant Errichtung und Betrieb eines thermischen Wasserstoffprüfstands für Wasserstoffdruckspeicher und Speicherkomponenten

Die HyTACC CRYO GmbH wird den ersten Wasserstoff Verflüssiger im Direktanschluss an einen Elektrolyseur zur Erzeugung von 100% grünen Flüssigwasserstoff errichten und damit ab Ende 2027 die Erprobung von Nutzfahrzeug-, Sonderfahrzeug-, Kleinflugzeug- und Drohnenantrieben mit Flüssigwasserstoff, CRYOGAS (kryogenes Druckgas) und aus Flüssigwasserstoff erzeugtem Druckgas ermöglichen, sowie weitere regionale Nutzer mit Flüssigwasserstoff nach europäischem RFNBO-Standard (Renewable Fuel of Non-Biological Origin) versorgen können. Des Weiteren wird die Planung für eine Wasserstofftesthalle mit Außentestflächen für den Betrieb von Großprüfständen der drei bayerischen Hochschulen Hochschule Landshut, TH Ingolstadt und OTH Regensburg sowie zur Nutzung durch gewerbliche Anwender, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sowie Startups gestartet.

Die Hochschule Landshut nimmt die Planung für die Errichtung und den Betrieb eines thermischen Wasserstoffprüfstands für Wasserstoffdruckspeicher und Speicherkomponenten auf. Der Prüfstand wird mit umfangreicher optischer Diagnostik und eigens entwickelten Spezialsensoren für schnelle Temperatur- und Wärmestrommessung ausgestattet. Diese Infrastruktur ermöglicht künftig innovative Test-, Versuchs- und Simulationsmethoden, die Optimierung von schnellen Be- und Entladeprozessen, sowie die Untersuchung der Effizienz und Sicherheit von Wasserstoffdruckspeichern.

Die TH Ingolstadt plant die Errichtung eines Gesamtfahrzeugprüfstands für Nutzfahrzeuge mit Klimakammer und Simulatoren. Die OTH Regensburg übernimmt federführend Errichtung und Betrieb eines H2-Verbrennungsmotorenprüfstands und eines Wasserstoff- Einblaseratenprüfstands.
Die inhaltlichen Schwerpunkte des WTAZ liegen bei Wasserstoffantrieben und Betankungstechnik für den Schwerlastverkehr und Kurzstrecken-Luftverkehr, sowie
unbemannten Flugobjekten (Drohnen) unter Einsatz von Flüssigwasserstoff (LH2), kryokomprimiertem Wasserstoff (CRYOGAS, CcH2) und gasförmigem Wasserstoff bei Drücken bis zu 700 bar (CGH2). Das WTAZ bietet eine Wasserstoff Grundinfrastruktur für das Testen, Prüfen und Zertifizieren von Antriebskomponenten sowie für Wasserstoff Betankungstechnik mit hohen Massenströmen. Der für den Betrieb des Test- und Prüfzentrums benötigte Wasserstoff kann aus dem benachbarten HyBayern Elektrolyseur vollständig „grün“ oder aus externen Quellen bereitgestellt werden. Über den Verflüssiger soll grüner Flüssigwasserstoff in einem nachhaltigen Verfahren erzeugt und für die Nutzung vor Ort und in der Region bereitgestellt werden.

Das WTAZ (ITZ SÜD) wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung der Vorhaben im Zuge des Aufbaus eines dezentralen Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff“ mit insgesamt 54 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

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