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Pilsner Runde: Länder sind wirtschaftlich zusammengewachsen

Pilsener Runde

Die Akteure der bayerischen und der tschechischen Wirtschaft tauschten sich über grenzüberschreitende Zusammenarbeit aus. - Foto: Jakub Hynčík

Pilsen – pm (24.05.2022) Bayern Handwerk International (BHI), die Exportfördergesellschaft aller bayerischen Handwerkskammern, organisierte in Pilsen einen hochkarätigen Austausch zwischen den Akteuren der bayerischen und der tschechischen Wirtschaft. Experten aus Ministerien, Kammern und Arbeitsämtern sprachen bei der diesjährigen Pilsener Runde über die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern in Pilsen.

Verbindung wichtiger denn je

„Die Pilsner Runde lebt von Austausch und Informationen aus unterschiedlichen Bereichen und Perspektiven“, betonte HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger. Im Fokus der Diskussionen standen sowohl die Herausforderungen als auch die Erfolgsgeschichten aus der Grenzregion. „Trotz Pandemie haben unsere Regionen weiterhin gut und konstruktiv zusammengearbeitet“, sagte HWK-Präsident Dr. Georg Haber. Die enge Verbindung zwischen Ostbayern und Tschechien sei zu jeder Zeit bestehen geblieben und wichtiger denn je geworden. „Wir sind zusammengewachsen“, stellte er fest.

Dr. Ivana Červenková stellte sich als neue Generalkonsulin der Tschechischen Republik in München vor und stimmte zu, dass die bilateralen Beziehungen der beiden Länder zurzeit ein „historisches Hoch“ erleben. „Sie sollten in vielen Bereichen vertieft und verstärkt werden“, sagte sie. Die Priorität sollte dabei auf der grenzüberschreitenden Vernetzung der bayerischen und tschechischen Unternehmen und Institutionen liegen. Dazu liefen bereits intensive Gespräche zwischen hochrangigen Entscheidern und unterschiedlichen Akteuren.

Neugeschäfte nach der Corona-Pause

Ursula Heinzel, stellvertretende Referatsleiterin Europa im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie betonte, dass Tschechien zu den wichtigsten Handelspartnern Bayerns gehöre. „Tschechien ist schon lange keine verlängerte Werkbank mehr“, sagte sie. „Zukunftstechnologien, Innovationen, Forschung & Entwicklung stehen im Fokus unserer künftigen Zusammenarbeit.“

Das macht sich auch bei der Nachfrage aus der Wirtschaft bemerkbar: Zurzeit interessieren sich viele bayerische Handwerksbetriebe für den tschechischen Markt. „Insbesondere die Unternehmen des gehobenen Innenausbaus und des Metallbaus“, erklärte Irena Novotná, Leiterin der BHI-Repräsentanz in Prag.

Rekordzahlen trotz Pandemie

Der Arbeitsmarkt bleibt dagegen eine Herausforderung: Neben dem Fachkräftemangel gehe es jetzt darum, die Menschen aus der Ukraine zu integrieren, erklärte Bernhard Lang von der Agentur für Arbeit Schwandorf. In der Oberpfalz sind bisher rund 10.000 Menschen angekommen. Jedoch müssten die Unternehmen berücksichtigen, dass die Menschen wegen der traumatischen Erfahrungen und der Sprachbarriere später in den Arbeitsmarkt einsteigen könnten. Die meisten Ukrainer möchten zudem in ihre Heimat zurückkehren.

Positiv für den deutschen Arbeitsmarkt ist, dass zurzeit mehr als 22.000 Menschen aus Tschechien in Ostbayern beschäftigt sind. Auch das Handelsvolumen der beiden Länder sei mit 97 Milliarden Euro ein Rekord, sagte Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer. Ein Viertel davon entfalle auf Bayern, das wichtigste Bundesland für die Tschechische Republik. Zu den aktuellen Herausforderungen zählten dagegen die angespannten Lieferketten, etwa im Automobilbereich, die Inflation in Deutschland mit sieben und in Tschechien mit 14 Prozent sowie die Rohstoffknappheit und die Energieversorgung.

Die Wirtschaft findet zu wenig Beachtung

Probleme gibt es auch bei den Mitarbeiterentsendungen, weil die Regelungen in den EU-Ländern unterschiedlich sind. „Hier brauchen wir Verbesserungen und Erleichterungen, etwa ein einheitliches EU-Meldeformular“, sagte Katharina Wierer, Leiterin der HWK-Außenwirtschaftsberatung. Dr. Jürgen Helmes, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, wies auf die diplomatischen Herausforderungen hin: Die wirtschaftlichen Aspekte fänden zwischen der neuen Regierung in Prag und Bayern noch zu wenig Beachtung, so Helmes.

Erfreulich sei dagegen, so Katharina Wierer, dass über den kulturellen Austausch der beiden Länder auch die Berufsmöglichkeiten wachsen. Als Beispiele nannte sie ein aktuelles Projekt der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz und der Wirtschaftskammer Budweis, bei dem 32 Schüler aus Deutschland und Tschechien eine grenzüberschreitende Berufsorientierung in Passau absolvieren.

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