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Stabiler regionaler Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit sinkt, Arbeitskräfte gesucht - In Landshut 6 % (2662) ohne Job

dengler matthias aa lanshutArbeitsagentur-Leiter Mathias Dengler

Region Landshut - pm (31.07.2026) Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen (Stadt Landshut, Landkreise Landshut, Rottal-Inn und Dingolfing-Landau) im Juli 2026 gesunken. 10.427 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 6 Personen weniger (-0,1 Prozent) als im Juni und 794 Personen bzw. sieben Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,7 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei vier Prozent. - „Der Arbeitsmarkt zeigt sich im Juli stabil. Die Arbeitslosigkeit ist gegenüber dem Vormonat leicht und im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen.

Gleichzeitig beobachten wir einen Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Positiv ist, dass die Zahl der gemeldeten Stellen seit Jahresbeginn über dem Niveau des Vorjahres liegt. Das zeigt, dass weiterhin Personal gesucht wird und sich für Arbeitsuchende gute Chancen und Perspektiven bieten.

Entscheidend bleibt, Angebot und Nachfrage durch passgenaue Qualifizierung und Vermittlung noch besser zusammenzubringen“, so der Leiter der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen Matthias Dengler. „Gleichzeitig ist über den Sommer Endspurt auf dem Ausbildungsmarkt. Jugendliche und Arbeitgeber sollen sich gerne bei der Berufsberatung und dem Arbeitgeberservice melden. Wir unterstützen sehr gerne.“

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 5.864 Personen (95 Personen mehr als im Vormonat, aber 369 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.563 Arbeitslose registriert (101 Personen weniger als im Vormonat und 425 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 44 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2.455 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.023 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 2.479 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 882 eine Erwerbstätigkeit auf. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Landshut – Pfarrkirchen waren im Juli der Agentur für Arbeit 3.054 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Juni ist das ein Rückgang von 17 oder einem Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 496 Stellen weniger (–14 Prozent). Arbeitgeber meldeten im Juli 576 neue Arbeitsstellen, das waren 26 oder 4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn sind damit 4.030 Stellen eingegangen, das ist ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 117 oder 3 Prozent. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen.

Ende Dezember 2025, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigungsstatistik mit gesicherten Angaben, belief sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Bezirk der Agentur für Arbeit Landshut – Pfarrkirchen auf 187.504. Gegenüber dem Vorjahresquartal war das eine Abnahme um 1.359 oder 0,7 Prozent, nach –1.991 oder –1 Prozent im Vorquartal. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme bei der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen ohne Arbeitnehmerüberlassung (+600 oder +10,8 Prozent); am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe (–1.934 oder –3,1 Prozent).

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 497 (entspricht -7 Prozent) auf insgesamt 6.746. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.038 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 705 Personen weniger (-7 Prozent) als vor einem Jahr. (Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)

Die Regionen im Überblick 

Stadt Landshut

Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Landshut im Juli 2026 gestiegen. 2.662 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 73 Personen mehr (3 Prozent) als im Juni, aber 106 Personen bzw. 4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.323 Personen (68 Personen mehr als im Vormonat, aber 92 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.339 Arbeitslose registriert (5 Personen mehr als im Vormonat, aber 14 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 50 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 590 Personen arbeitslos. Davon kamen 247 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 515 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 183 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 128 Stellen wurden im Juli neu gemeldet (18 mehr als im Vormonat und eine mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 546 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 99 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 2.038. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.691 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 184 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.

Landkreis Landshut

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Landshut im Juli 2026 gestiegen. 3.175 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 16 Personen mehr (1 Prozent) als im Juni, aber 271 Personen bzw. 8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,2 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,5 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.014 Personen (76 Personen mehr als im Vormonat, aber 74 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.161 Arbeitslose registriert (60 Personen weniger als im Vormonat und 197 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 37 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 733 Personen arbeitslos. Davon kamen 325 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 729 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 259 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 137 Stellen wurden im Juli neu gemeldet (12 weniger als im Vormonat, aber 16 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 833 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 207 (entspricht -11 Prozent) auf insgesamt 1.763. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.372 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 260 Personen weniger (-10 Prozent) als vor einem Jahr.

Landkreis Rottal-Inn

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Rottal-Inn im Juli 2026 gesunken. 2.479 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 44 Personen weniger (-2 Prozent) als im Juni und 155 Personen bzw. 6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,4 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,7 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.213 Personen (34 Personen weniger als im Vormonat und 47 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.266 Arbeitslose registriert (10 Personen weniger als im Vormonat und 108 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 51 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 570 Personen arbeitslos. Davon kamen 200 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 620 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 202 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 208 Stellen wurden im Juli neu gemeldet (7 mehr als im Vormonat und 28 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 1.113 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 132 (entspricht -7 Prozent) auf insgesamt 1.700. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.352 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 193 Personen weniger (-8 Prozent) als vor einem Jahr.

Landkreis Dingolfing-Landau

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Dingolfing-Landau im Juli 2026 gesunken. 2.111 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 51 Personen weniger (-2 Prozent) als im Juni und 262 Personen bzw. 11 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,3 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,7 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.314 Personen (15 Personen weniger als im Vormonat und 156 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 797 Arbeitslose registriert (36 Personen weniger als im Vormonat und 106 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 38 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 562 Personen arbeitslos. Davon kamen 251 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 615 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 238 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 103 Stellen wurden im Juli neu gemeldet (33 weniger als im Vormonat und 71 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 562 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 59 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 1.245. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 1.624 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 67 Personen weniger (-4 Prozent) als vor einem Jahr.

Endspurt am Ausbildungsmarkt

Im Bereich der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen (Stadt Landshut, Landkreis Landshut, Landkreis Rottal-Inn, Landkreis Dingolfing-Landau) waren bis Juli insgesamt 2.478 Interessierte als Bewerber und Bewerberinnen für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet, darunter befanden sich 652 Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Von den 2.478 Bewerbern und Bewerberinnen waren zahlenmäßig 42 Personen (2 Prozent) weniger als im Juli 2025 gemeldet. Aktuell suchen 781 Bewerber und Bewerberinnen aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen Bewerber bzw. Bewerberinnen haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden.
Die regionalen Unternehmen haben bisher 3.145 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (204 Stellen bzw. 6 Prozent weniger als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 79 Bewerber bzw. Bewerberinnen. Aktuell sind 1.082 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Kaufmann/-frau - Büromanagement, Fachwirt/in - Handel und Fachkraft - Lagerlogistik.

„Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz stehen bei dem aktuellen Verhältnis offene Ausbildungsstelle je Ausbildungssuchendem sehr gut. Wer für dieses Jahr noch eine Ausbildung sucht, sollte die vielfältigen Möglichkeiten jetzt nutzen. Die Berufsberatung unterstützt mit individueller Beratung, passenden Stellenangeboten und wertvollen Tipps für den erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Da geht noch was“, so Matthias Dengler. Die Berufs- und Studienberatung ist telefonisch und per Videotelefonie erreichbar und bietet individuelle Beratungen an: Hotline 0800 4 5555 00.

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