
Offizielle Eröffnung der ONE SCHOTT Factory: Unter Beisein zahlreicher Ehrengäste wurde das Eröffnungsband feierlich vor dem neuen Gebäude durchschnitten. Auf dem Bild: Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Regierungspräsident Rainer Haselbeck und Hans Graf (IHK Niederbayern) SCHOTT: Dr. Andrea Frenzel, Kristin Holzhey, Dr. Sybille Haas, Thomas Gassner, Bernd Anzinger und Frank Bollmann. - Foto: SCHOTT
Landshut - pm (11.09.2026) SCHOTT schließt die Zusammenführung der beiden Landshuter Werke zu einem großen Innovationsstandort heute ab. Moderne Arbeitswelten und flexible Produktionsstrukturen stärken die internationale Wettbewerbsfähigkeit und schaffen Raum für Wachstum.
Auf der Basis interner Berechnungen wird erwartet, dass der jährliche CO2-Ausstoß aus dem Energiebedarf des Neubaus um 460 t CO2 niedriger ist als der Energiebedarf des Altgebäudes.
Mit der offiziellen Eröffnung der ONE SCHOTT Factory schließt der internationale Technologiekonzern SCHOTT ein bedeutendes Investitionsprojekt am Standort Landshut ab. Nach einer substanziell zweistelligen Millioneninvestition wurden die bislang zwei Landshuter Werke zu einem gemeinsamen Kompetenzzentrum in Landshut West zusammengeführt. Das neue Produktions- und Verwaltungsgebäude schafft moderne Rahmenbedingungen für die rund 550 Mitarbeitenden am Standort und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsbereichs Electronic Packaging nachhaltig.
Die neue ONE SCHOTT Factory in Landshut vereint Entwicklung, Produktion und Verwaltung nach 25 Jahren wieder unter einem Dach. Optimierte Prozesse, eine enge Verzahnung der Bereiche sowie flexible Produktionsstrukturen schaffen die Voraussetzungen, Innovationen schneller in die industrielle Fertigung zu überführen und Kunden weltweit noch effizienter zu unterstützen.
„Wir investieren nicht nur in ein neues Gebäude, sondern vor allem in die Zukunft unseres Standorts. Die Zusammenführung unserer Teams schafft optimale Voraussetzungen für Innovation, Zusammenarbeit und effiziente Prozesse“, sagt Standortleiter Thomas Gassner. „Damit stärken wir unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und schaffen gleichzeitig ein modernes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeitenden, das die bereichsübergreifende Zusammenarbeit und den interdisziplinären Austausch fördert.“.
Schon lange mit Landshut verbunden
Seit mehr als 80 Jahren ist SCHOTT in Landshut verwurzelt. Heute zählt der Standort mit rund 550 Mitarbeitenden zu den größten Arbeitgebern der Region und ist die Zentrale des Geschäftsbereichs Electronic Packaging. In Landshut entwickelt und produziert SCHOTT mehr als 1.000 verschiedene Hightech-Komponenten aus Glas und Metall zum Schutz sensibler Elektronik – für Anwendungen unter anderem in der Halbleiterindustrie, der Medizintechnik sowie der Luft- und Raumfahrt. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen an Lösungen für Zukunftsmärkte wie Batterietechnologie und Künstliche Intelligenz.
„Die Eröffnung des Neubaus von SCHOTT ist ein bedeutender Meilenstein für unsere Stadt. Die Investition unterstreicht das langfristige Bekenntnis von SCHOTT zu Landshut und stärkt unsere Position als innovativer Wirtschafts- und Technologiestandort. Von dieser Entscheidung profitieren Unternehmen, Beschäftigte und die gesamte Region“, freut sich Dr. Thomas Haslinger, Oberbürgermeister der Stadt Landshut.
Hochmodernes Energiekonzept spart Gas und Strom
Neben modernen Produktions- und Büroflächen setzt der Neubau auf ein zukunftsorientiertes Energiekonzept. Das Gebäude verfügt über einen sehr niedrigen Primärenergiebedarf von 54,3 kWh/(m²·a). Die Gebäudehülle entspricht dem KfW-Standard 55. Zum Energiekonzept gehören Wärmepumpen für den kombinierten Heiz- und Kühlbetrieb, innovative Wärmerückgewinnung, eine Photovoltaikanlage mit 308 kWp sowie Strom mit Herkunftsnachweisen aus erneuerbaren Energien. Auf Basis interner Annahmen erwartet SCHOTT, dass der jährliche CO₂-Ausstoß aus dem Energiebedarf des Neubaus um 460 Tonnen CO₂ geringer ist als der Energiebedarf des bisherigen Gebäudes.
Mit dem Abschluss des Projektes ONE SCHOTT Factory schafft SCHOTT die Grundlage für weiteres Wachstum am Standort Landshut. Das neue Kompetenzzentrum schafft die Voraussetzungen, Innovationen schneller in die industrielle Fertigung zu überführen, neue Technologien voranzutreiben und den SCHOTT in Landshut langfristig als Entwicklungs- und Produktionszentrum weiterzuentwickeln. Gleichzeitig bietet es qualifizierten Fachkräften ein modernes Arbeitsumfeld, das Zusammenarbeit, Wissensaustausch und Innovation fördert.
Weitere Informationen: www.schott.com/landshut

Aus der Luft: Der neue Campus bündelt die bislang zwei Landshuter Werke an einem Standort. Foto: SCHOTT
Offen und vernetzt: Die modernen Büroflächen fördern Zusammenarbeit, Kommunikation und Innovation. Foto: SCHOTT
Über SCHOTT
Der internationale Technologiekonzern SCHOTT produziert hochwertige Komponenten und leistungsfähige Materialien wie Spezialglas, Glaskeramik und Polymer. Viele Produkte von SCHOTT kommen in High-Tech-Anwendungen zum Einsatz, die heutige technologische Grenzen verschieben – beispielsweise als Wellenleiter in smarten AR-Datenbrillen, als Glaskeramik-Spiegelträger in den weltgrößten Teleskopen oder als Laserglas in der Kernfusionsforschung. Pioniergeist macht die rund 17.400 Mitarbeitenden in über 30 Ländern zu kompetenten Partnern für zahlreiche Branchen wie Gesundheit, Hausgeräte, Unterhaltungselektronik, Halbleiter, Optik, Astronomie, Energie sowie Luft- und Raumfahrt. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte SCHOTT einen Umsatz von 2,83 Milliarden Euro und ein EBIT in Höhe von 230 Millionen Euro. SCHOTT wurde 1884 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Mainz (Deutschland). Das Unternehmen gehört der Carl-Zeiss-Stiftung, die mit der Dividende die Wissenschaft fördert und ihre Geschäfte mit ausgeprägtem sozialem Verantwortungsbewusstsein führt. Weitere Informationen unter www.schott.com

