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Damit letzte Träume nicht unerfüllt bleiben - Malteser Niederaichbach stellen Herzenswunsch-Krankenwagen vor

Besuch MdL Muller Hospiz 3

Foto: (von links nach rechts) Ben Neumann, Kunibert Herzing, Brigitte Graßer, MdL Ruth Müller, Udo Egleder, Herbert Wenk, Rainer Zollitsch

Niederaichbach - pm (04.09.2018) „Menschen, die schwer krank sind und nur noch wenige Wochen oder Monate zu leben haben, träumen oft von ganz einfachen Dingen, die sie noch einmal erleben möchten“, berichtete der Geschäftsführer der Malteser Niederaichbach bei der Vorstellung des „Herzenswunsch-Krankenwagens“ an der Rettungswache Niederaichbach.

Gekommen waren die beiden Vorsitzenden der Hospizvereine Landshut, Kuniberg Herzig und Vilsbiburg, Brigitte Graßer sowie die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die auch zugleich die Schirmherrin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes ist sowie Udo Egleder, Vorsitzender der Lebenshilfe im Landkreis Dingolfing. Ortsbeauftragter Herbert Wenk freute sich, die neueste Idee vorstellen zu können. Bundesweit gebe es 16 Standorte für Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser und nun auch einen in der Region Landshut.

„Damit wollen wir zum einen den Hospizgedanken verbreiten und auf die vielen Möglichkeiten des hospizlichen Handelns aufmerksam machen“, so Rainer Zollitsch. Der erste Transport begleitete einen schwerkranken Mann aus dem Vilsbiburger Hospiz nach Reisbach zu seiner an Demenz leidenden Ehefrau, die er vor seinem Tod noch einmal sehen wollte. „Wir wollen Menschen Freude schenken und das Gefühl der Selbstbestimmtheit ermöglichen“, erläuterte Zollitsch den Besuchern. Mit dem Herzenswunsch-Krankenwagen können sie von Menschen, Orten und Erinnerungen noch einmal Abschied nehmen und das in einem professionell organisierten und begleiteten Umfeld.

Ziel sei es, mit den stationären und ambulanten Hospizen und den SAPV-Teams in der Region zusammenzuarbeiten und sich zu vernetzen. Deshalb bedankte sich Rainer Zollitsch bei der Gesundheitspolitikerin Ruth Müller, MdL für die Initiative dieses Kennenlern-Treffens. Im nächsten Schritt werden nun die beiden Hospizvereine ihre Mitglieder von der Initiative der Malteser informieren. „Unser geschultes Personal garantiert für die Qualität der Betreuung“, machte Ben Neumann, der für die Koordination der Fahrten zuständig ist, deutlich. „Wir sind erfahren im Rettungsdienst, im sozialen Ehrenamt und in der Hospizarbeit“, so Neumann. Finanziert werden soll der Herzenswunsch-Krankenwagen über Spenden, damit die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Malteser letzte Wünsche und Träume wahr werden lassen können.

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